O'zapft is!

O zapft is! Mit diesem traditionellen Satz wird jedes Jahr die „Wiesn“ offiziell eröffnet und das erste Bierfass angezapft. Der Bürgermeister von München hat dabei die Ehre, das Bierfass mit so wenig Schlägen wie möglich zum Laufen zu bringen.
Diese Aufgabe ist jedoch mühsamer, als sie aussieht.
So brauchte der Begründer Thomas Wimmer bei seinem ersten Anstich etwa achtzehn Schläge, um das Bier vor den Augen der durstigen Besucher anzuzapfen. Inzwischen liegt der Rekord jedoch bei zwei Schlägen für die traditionelle Eröffnung der Wiesn.  

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Das beste Bier ist ein offenes

Hurra! Bier!

Über sechs Millionen Besucher freuen sich jährlich auf das zweiwöchige „Münchener Oktoberfest“. Die Vorbereitungen dafür starten bereits drei Monate vor Anstich auf der Theresienwiese. Doch es wäre nicht das „Oktoberfest“, wenn es nicht selbst in der Vorbereitungsphase besondere Aktionen geben würde. So schreibt München als Veranstalterin der Feierlichkeiten bereits seit 1952 einen Wettbewerb für die Gestaltung des Plakatmotivs aus. Der Gewinner oder die Gewinnerin erhält ein Preisgeld in Höhe von 2500 Euro.  

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Trink mal drüber nach!

Als größtes Volksfest der Welt erstaunt das „Münchener Oktoberfest“ immer wieder mit einigen Superlativen. Schon allein die Theresienwiese mit 42 Hektar entspricht 60 Fußballfeldern und bietet unter anderem Platz für 40 Zelte mit 120.000 Sitzplätzen.  
Im Jahr 2019 gaben die 6 Millionen Besucher innerhalb der zwei Festwochen 1,1 Milliarden Euro aus. Beim Konsum von 7,3 Millionen Maß Bier und reichlich verspeisten Hendln, Brez’n und Co. entstehen auch Unmengen an Abfällen, woran die Stadt München jedes Jahr mit Hochdruck arbeitet. 1000 Tonnen Restmüll entstehen über die zwei Wochen, was in etwa dem Verbrauch einer mittelgroßen Stadt entspricht. 2019 wurden zum ersten Mal Sauerkraut und Käsespätzle in der Waffel serviert anstelle einer Pappschale. Durch Verbesserungen wie dieser konnte innerhalb der letzten 30 Jahre die Menge an Müll von 2 Kilogramm pro Besucher auf 180 Gramm reduziert werden.  

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Bier dabei? Eintritt frei!

Die Bedienungen in den Festzelten arbeiten täglich auf Hochtouren und unter extremen Bedingungen. Zwischen den angetrunkenen Besuchern werden pro Gang 7 bis 12 Maßkrüge getragen, was in etwa 16 bis 27 Kilogramm entspricht.
Übrigens: Den Weltrekord im Maßkrug-Tragen stellte der niederbayrische Oliver Strümpfel mit insgesamt 29 Krügen über eine Strecke von 40 Meter auf.

Bier – immer eine gute Idee

Jedes Jahr kommen die Besucher des „Münchener Oktoberfest“ aus ca. 65 verschiedenen Ländern der Welt, um zusammen Bier zu trinken und zu feiern. Da die jährliche Reise nach Deutschland für viele Wiesn-Fans schwierig ist, holen sich viele internationale Städte das deutsche Volksfest nach Hause. Das „Qingdao International Beer Festival“ in China zählt zu einem der größten Vertreter mit seinen 3 bis 4 Millionen Besuchern jährlich. Doch auch auf dem „Kitchener-Waterloo-Oktoberfest“ in Kanada oder dem „Oktoberfest Blumenau“ in Brasilien erfreuen sich jährlich bis zu 800.000 Besucher an der bayrischen Tradition.

In diesem Sinne: Prost!

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